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Palme ist nicht gleich Palme

Palme ist nicht gleich Palme

Sehen für Sie alle Palmen gleich aus? Dann werfen Sie bei Gelegenheit einen näheren Blick auf die Immergrünen, denn die Unterschiede sind immens. Betrachtet man zunächst die Blätter, Wedel genannt, unterscheidet man Fächerpalmen und Fiederpalmen. Fächerpalmen bilden große, runde Wedel, deren Ränder mehr oder weniger tief eingeschnitten sind. Fiederpalmen hingegen bilden schlanke Wedel, deren Wedel bis zum Blattstiel eingeschnitten sind und dadurch wie einzelne Streifen wirken. Der optische Effekt ist bemerkenswert. Fächerpalmen wirken mächtig und dominant, Fiederpalmen elegant und filigran (Butia, Neodypsis / Dypsis, Archontophoenix).

Der zweite Blick gilt den Stämmen der vielen tausend, verschiedenen Palmen-Arten weltweit. Während die einen dicke, wuchtige Stämme bilden (Phoenix, Washingtonia), bleiben andere schlank und zierlich (Archontophoenix). Manche Stämme bleiben kurz (Chamaerops), andere sind sogar stammlos (Sabal minor).

Der dritte Aspekt ist die Schnelligkeit im Wachstum, denn in Büroräumen hat man oft (nicht immer!) die Deckenhöhe als Wachstumsgrenze. Sehr langsam wachsen Hanfpalmen (Trachycarpus)

Viertens sollen sich Palmen in Ihren Räumen dauerhaft wohlfühlen. Nicht alle Arten stammen dabei aus den Tropen (Dypsis, Hyophorbe) und bevorzugen ganzjährig über 20°C, sondern auch aus Regionen mit kühlen Wintern (Trachycarpus, Chamaerops). Letztere fühlen sich in dauerbeheizten Büros weniger wohl als in Produktionsstätten wie Werkräumen, Hallen oder im Sommer auch gerne repräsentativ vor dem Betriebseingang! Wieder andere sind extrem anpassungsfähig und können ganzjährig warm oder im Winter knapp über der Frostgrenze stehen wie Washingtonia, Archontophoenix oder Butia.