You are using an outdated browser. For a faster, safer browsing experience, upgrade for free today.

Eremocitrus glauca - Australische Wüstenlimette

Ausverkauft, lieferbar im Frühjahr 2019

jetzt bestellbar

49,95€ inkl. MwSt.

Im Winter kann es witterungbedingt zu längeren Lieferzeiten kommen! Sie können bei Pflanzen den Topfinhalt in Litern als Gewicht in Kilogramm kalkulieren.

Die Heimat der Wüstenlimette (Eremocitrus glauca) sind die Trockengebiete Australiens. Auf den ersten Blick ist ihre Zugehörigkeit zu den Zitrusgewächsen nicht gerade augenfällig. Und gerade deshalb ist sie bei Zitrus-Fans beliebt, denn sie bereichert auch größere Sammlungen mit gänzlich Neuem. Die Blätter sind bläulich-grün bis grau-grün gefärbt und mit einer Breite von 2-3 mm sowie einer Länge von 2,5-3 cm weidenartig schmal. Dadurch bieten die gut verzweigten Kronen kein dichtes Bild, sondern präsentieren sich locker und lichtdurchflutet. Die Blüten sind klein (0,5-1 cm), ebenso die Früchte (1-1,5 cm Durchmesser), deren Schalen grünlich bis gelblich ausreifen und die ein mild-säuerliches Fruchtfleisch haben. Wüstenlimetten schätzen aufgrund ihrer Herkunft vollsonnige, gerne auch heiße Plätze und vertragen kurzen Frost. Obwohl es sich bei unseren Pflanzen um veredelte Exemplare handelt, wird die Wüstenlimetten wegen ihrer Trockentoleranz auch als Veredelungunterlage verwendet.


punkt_gruen.gif Qualität: für eine Zitruspflanze ungewöhnliche, graugrüne, schmale Belaubung; tolerant gegenüber Hitze, Trockenheit und leichtem Frost

punkt_gruen.gif Verwendung: ab April/Mai draußen auf Balkon & Terrasse oder im Garten mit Überwinterung in frostfreien Winterquartieren oder -gärten; ganzjährig in beheizbaren Wintergärten oder lichtdurchfluteten Wohnräumen

 


 

Profi-Pflegetipps für
Wilde Zitruspflanzen - Wild-Arten Citrus - Microcitrus papuana - Eremocitrus glauca etc.

+++ Hilfe bei der Pflege im Topf, als Kübelpflanze auf Balkon und Terrasse, im Wintergarten oder im Garten +++ Ausführliche Pflege-Beschreibung von FLORA TOSKANA +++ 



WICHTIG: Alle Zitruspflanzen (Citrus) unterscheiden sich im Grundsatz NICHT in der Pflege. Gießen, Düngen und Schneiden von Zitruspflanzen ist in allen Fällen gleich. Hat man bei einer Zitruspflanze (Citrus) die Pflege raus, kommt man mit allen klar - und umgekehrt. Lediglich in der Überwinterungstemperatur gibt es leichte Unterschiede. Der mit Abstand häufigste Pflegefehler bei Zitruspflanzen (Citrus) ist zu seltenes gießen oder zu geringe Wassermengen bei den Gießdurchgängen. ALLE Zitrusfrüchte (Citrus) sind essbar, es ist KEINE GIFTIG. Der Geschmack kann jedoch sehr unterschiedlich sein und reicht von süß über sauer bis bitter, manche isst man direkt vom Baum, andere presst man aus für Saft oder kocht sie ein.

Standort im Sommer: Wild-Arten von Zitruspflanzen (Microcitrus, Eremocitrus etc.) bevorzugen es, im Sommer im Freien zu stehen, da hier die Lichtausbeute am größten ist. Für wohlgeformte, dichte Wild-Arten von Zitruspflanzen (Microcitrus, Eremocitrus etc.) ist es besser, sie während der gesamten frostfreien Zeit des Jahres auf die Terrasse oder in den Garten zu stellen. Kernzeit ist von Mitte Mai bis Mitte Oktober, je nach Witterungsverlauf und Klima vor Ort kann sich der Freilandaufenthalt auf die Monate April und November ausdehnen, solange es eben frostfrei bleibt. Zitruspflanzen recken ihre Zweige sehr gern in die Sonne, die Wurzeln aber dürfen nicht überhitzen. Trifft die pralle Sonne täglich stundenlang auf schwarze Pflanzgefäße, heizt sich die Erde extrem auf und die Wurzeln schränken ihre Aktivität ein. In der Folge kommt es, trotz feuchter Erde, zu Welkeerscheinungen, da die inaktiven Wurzeln den Wasserverlust der Blätter nicht ausgleichen können. Alternativ kann man Zitrus ganzjährig in lichtreichen Wintergärten halten. Hier bilden Wild-Arten von Zitruspflanzen (Microcitrus, Eremocitrus etc.) jedoch größere Blätter und Blattabstände, wodurch locker aufgebaute Kronen entstehen.

 Standort im Winter: Wild-Arten von Zitruspflanzen (Microcitrus, Eremocitrus etc.) hell bei +3 bis +15 °C aufstellen. Als Grundregel gilt: Je wärmer der Standort ist, umso lichtreicher muss er sein. Je kühler das Winterquartier ist, umso eher reicht das Licht aus, das durch unverhangene Südfensterscheiben (Wärmeschutzglas) fällt. An zu dunklen Plätzen ist ein teilweiser Blattabwurf normal und kein Problem für die Pflanzengesundheit von Wild-Arten von Zitruspflanzen (Microcitrus, Eremocitrus etc.). Er wird durch den Neuaustrieb ab März/April ausgeglichen, der die Kronen von Wild-Arten von Zitruspflanzen (Microcitrus, Eremocitrus etc.) rasch wieder vollständig begrünt. Kurzzeitiges Temperaturminimum 0 °C.

 Pflege im Sommer: Wild-Arten von Zitruspflanzen (Microcitrus, Eremocitrus etc.) brauchen im Sommer VIEL Wasser, vor allem dann, wenn sie an sonnigen Plätzen im Freien stehen wie oben empfohlen. Hier ist in der Regel eine Wassergabe pro Tag nötig und diese sollte reichlich ausfallen. Für große Töpfe ist beiWild-Arten von Zitruspflanzen (Microcitrus, Eremocitrus etc.) eine Gießkanne ein Tropfen auf den heißen Stein. Zur Orientierung: Wir bei FLORA TOSKANA beregnen unsere Zitruspflanzen im Sommer täglich 30 Minuten lang in der Intensität eines kräftigen Regenschauers. Verlassen Sie sich nicht auf Regenfälle. In Töpfe, die von den Kronen der Wild-Arten von Zitruspflanzen (Microcitrus, Eremocitrus etc.) weitgehend überschirmt werden, dringt kaum ein Tropfen! Gießen Sie darüber hinaus nicht zögerlich, sondern bei jedem Durchgang so viel, dass die Erde bis zum Topfgrund befeuchtet wird. Wenn Wasser zu den Topflöchern rinnt, ist dies noch kein Zeichen dafür, dass die Erde nass ist! Gerade ausgetrocknete Erde lässt an den Topfrändern Ritzen klaffen, über die das Wasser rasch, aber völlig ungenutzt abläuft. Etwas Wasser im Untersetzer (ca. 1 cm Wasserhöhe) ist im Sommer kein Drama. Gießen Sie bevorzugt mit Regenwasser, Leitungswasser ist jedoch nicht tabu. Heutige, wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Zitruspflanzen das Calcium dringend benötigen. Zum Düngen sollten Sie hochwertigen Zitrusdünger verwenden, die ein Mischungsverhältnis von Stickstoff (N) zu Phosphat (P) zu Kalium (K) von 1 zu 0,2 zu 0,7 aufweisen. Umgerechnet auf den Gehalt eines guten Düngers sollte dieser z.B. bei 10 % Stickstoff, 2 % Phosphat und 7 % Kalium liegen. Besser sind Werte, die 20 % Stickstoff, 4 % Phosphat und 14 % Kalium oder annähernde Werte angeben und damit in der Summe deutlich mehr Nährstoffe enthalten. Hiervon genügt in der Wachstumszeit von März bis Oktober eine Gabe pro Woche. Bei niedriger konzentrierten Düngern sind die Gaben entsprechend zu multiplizieren.

 Pflege im Winter: Im Winter brauchen Wild-Arten von Zitruspflanzen (Microcitrus, Eremocitrus etc.) weiterhin eine konstant leicht feuchte Erde. Sie sollte weder über längere Zeit pitsch-nass sein, noch darf sie austrocknen. Wild-Arten von Zitruspflanzen (Microcitrus, Eremocitrus etc.) reagieren stärker auf Staunässe als andere Zitrupflanzen, bei Dauernässe faulen ihre Wurzeln. Die beste Taktik sind Kontrollen alle 2-3 Tage. Gießen Sie immer dann wieder, wenn die Erde leicht abgetrocknet ist und stets so viel, dass die Erde bis zum Topfgrund durchfeuchtet wird. Gießt man immer zu wenig, gehen die unteren Wurzeln stets leer aus und sterben allmählich ab. Hartnäckig hält sich der Irrtum, dass Fußbodenheizungen Wild-Arten von Zitruspflanzen (Microcitrus, Eremocitrus etc.) schaden. Fußwärme ist aber kein Problem, sie erhöht lediglich die Verdunstungsrate, was einen erhöhten Wassrbedarf zur Folge hat. Wer diesem mit einer Gießgabe pro Woche nachzukommen versucht, lässt seine Bitterorangen / Pomeranzen (Citrus aurantium) schlicht vertrocknen. Gedüngt werden Zitrus, solange sie wachsen. Dies kann in lichtreichen, beheizten Wintergärten bis weit in den November, ja sogar bis in den Dezember und Januar hinein der Fall sein. Bei Exemplaren, die suboptimal in lichtarmen Räumen überwintern, düngt man ab Mitte/Ende September nicht mehr, um die Bildung neuer Blätter und Triebe zu verlangsamen bzw. zu stoppen.

 Schnitt: Je häufiger und konsequenter Sie Bitterorangen / Pomeranzen (Citrus aurantium) schneiden, umso schöner und handlicher bleiben sie. Bitterorangen / Pomeranzen (Citrus aurantium), die nie geschnitten werden, bleiben zwar auch schön, aber weniger kompakt als mit regelmäßigem Schnitt. Stutzen Sie die Kronen immer dann, wenn sie anfangen, aus der Form zu geraten - bereits während des Sommers! Geschnitten wird jeder Trieb stets 2-3 Millimeter über einem Blatt oder einer Knospe, die zum Kronenäußeren zeigt. Für größere Kronenkorrekturen, die bis ins alte Holz reichen, ist der Spätwinter die beste Zeit, kurz bevor Bitterorangen / Pomeranzen (Citrus aurantium) frisch austreiben. Wunden, die größer als eine 1-Euro-Münze sind, verstreicht man an ihren Rändern vorsorglich mit Baumwachs.

Substrat: Bitterorangen / Pomeranzen (Citrus aurantium) brauchen gut durchlässige, stabile Erde, da sie gerade bei größeren Exemplaren jahrelang im gleichen Gefäß bleiben. Das bedeutet, dass die Erde reichlich steinige Anteile in Form von Lavastücken, Kalksteinbruch, Blähtonbruch oder anderen Materialien wie Splitt, Kies oder grobem Sand in Mischungen enthalten sollte. Reine Humus- oder gar Torferde, wie sie leider häufig als Spezialerde für Zitruspflanzen angeboten wird, ist ungeeignet, auch wenn auf dem Erdsack, den Sie in guter Absicht gekauft haben, Zitruserde geschrieben steht. Ein paar Styroporflocken machen aus reiner Torferde noch lange keine Zitruserde. Bitterorangen / Pomeranzen (Citrus aurantium) müssen nicht zwingend jährlich umgetopft werden. Ausschlag gibt der Durchwurzelungsgrad der Töpfe: Ist die Erde mit einem feinen Geflecht vollkommen durchzogen, ist ein neues, im Durchmesser nur 2-5 cm größeres Gefäß ratsam. Ist noch viel lockere Erde vorhanden, wartet man. Die beste Zeit zum Umtopfen ist im März/April vor dem frischen Austrieb. Doch auch die Monate danach bis einschließlich Juli sind fürs Umtopfen geeignet. Danach allerdings sollte man bis zum Frühjahr warten, da die frische Erde sonst zu lange undurchwurzelt bleibt und zu Wurzelschäden führen kann.

 Gesundheit: Richtig gegossene und regelmäßig gedüngte Wild-Arten von Zitruspflanzen (Microcitrus, Eremocitrus etc.) haben hervorragende, eigene Abwehrkräfte. Schädlinge greifen erst an, wenn die Pflanzen wiederholt gestresst sind. Dann werden sie im Sommer anfällig für Spinnmilben, im Winter für Schildläuse. Blattläuse im Frühling an den jungen Triebspitzen sind eher selten und leicht zu beheben. Mischen Sie in einem Liter Wasser 20 ml Spiritus und 15 ml Schmierseife auf und sprühen Sie die Blattläuse damit an. Sie trocknen ein, die leeren Hüllen aber bleiben haften. Für Schild- und Wollläuse gilt das Gleiche. Auch sie lassen sich durch mehrfaches Anwenden einer Spiritus-Schmierseifen-Lösung in Zaum halten. Gegen Spinnmilben helfen leider nur Spritzmittel, die als Akarizide ausgewiesen sind. Mittel, die allgemein gegen saugende und beißende Insekten helfen, schlagen bei Spinnmilben nicht an. Dosieren Sie Pflanzenschutzmittel bei Wild-Arten von Zitruspflanzen (Microcitrus, Eremocitrus etc.) immer so, wie auf der Packung angegeben, nie höher! Damit riskieren Sie nicht nur Ihre eigene Gesundheit, sondern auch die der Pflanzen, deren Blätter Schaden nehmen. Aber Sie sollten die angesetzte Spritzbrühe sehr reichlich aussprühen, damit wirklich alle Pflanzenteile von den Blattunterseiten bis zur Rinde mit dem Wirkstoff benetzt werden. Sprüht man halbherzig, bleiben Schädlinge übrig, die sich rasch wieder vermehren. Wenden Sie Spritzmittel, egal ob sanfte oder chemische, bei Wild-Arten von Zitruspflanzen (Microcitrus, Eremocitrus etc.) nie bei Sonnenschein an. Je länger die Einwirkzeit, umso besser das Ergebnis. Deshalb sollte es am Folgetag nicht regnen. Wenn Sie weitere Informationen zu Fragen wie "Warum blüht meine Pflanze nicht?" verweisen wir Sie gern auf unsere Rubrik RATGEBER, in der Sie viele weitere Pflegetipps finden.


Kompetenz rund um die Welt exotischer Pflanzen: www.flora-toskana.de


Wuchshöhe1.5 m
FamilieRutaceae
HerkunftAustralien
BlütezeitFrühling
Blütenfarbeweiß
FrüchteEssbare Früchte
Duft-
WuchsformKleinstrauch
Standortsonnig
Überwinterungstemperatur10 (±5)°C
Minimaltemperatur-10 °C
Winterhärtezone8

Zubehör

Kunden, die dieses Produkt gekauft haben, kauften auch ...

30 andere Produkte in der gleichen Kategorie: