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Erste Hilfe für Pflanzen im Büro

Erste Hilfe für Pflanzen im Büro

Wenn die Pflanzen im Büro ständig kränkeln, ist guter Rat gefragt. Hier die fünf häufigsten Pflegefehler:

1. Büropflanzen brauchen ein bis zwei Mal pro Woche dosiert Wasser, damit die Erde stets leicht feucht bleibt, nicht austrocknet, aber auch nicht tagelang pitschnass bleibt. Wenn sich keiner so richtig für die Pflanzen verantwortlich fühlt, mal der eine, mal der andere gießt, oder keiner, geht es mit der Gesundheit sukzessive bergab.

2. Standortveränderungen beantworten manche grünen Bürogäste mit Blattfall, erholen sich aber sehr schnell wieder mit frisch sprießenden Blättern. Eigentlich ist es deshalb eine Verjüngungskur, wenn Sie Ihren Benjamin ab und an mal drehen oder näher ans Fenster rücken und kein Grund zur Sorge: frische Blätter tun jeder Pflanze gut.

3. Büropflanzen fristen ihr Leben oft jahrelang im gleichen Topf in alter Erde. Diese reichert sich mit den Jahren mit mineralischen Abfallprodukten an, der Humus verschwindet, die wichtigen Luftkanäle schließen sich. Deshalb sollte man auch Büropflanzen jedes Jahr ein Mal im Frühjahr in frische Zimmerpflanzenerde umtopfen. Sie werden sehen, wie kräftig sie nach der Umtopf-Kur wieder wachsen werden.

4. Manche Büropflanzen werden zu Müllschluckern, wenn Zigaretten-Stummel, Getränkereste etc. in ihnen entsorgt werden. Es stimmt zwar, dass Kaffeesatz oder Teebeutel der Pflanze nicht schaden und sogar eine gewisse Düngewirkung haben, aber alles in Maßen! Wenn die Teebeutel die gesamte Erde bedecken, ist es definitiv zu viel, denn die Mikroorganismen in einer Topfpflanze sind nicht so zahlreich wie im Waldboden und können organisches Material nur in deutlich längeren Zeiträumen zersetzen.

5. Gestresste Pflanzen, die unregelmäßig gegossen, nie gedüngt oder umgetopft werden, werden anfällig für Schädlinge. Gut gepflegte Pflanzen hingegen haben eigene Abwehrkräfte und lassen eine Schädlingsexplosion nicht zu. Bevor Sie etliche Male mit Pflanzenschutzmitteln experimentieren, ist es deshalb ratsam, vorher die Pflege zu überprüfen und zu optimieren. Schädlinge sind keine Ursache, sondern eine Folge!